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  • AutorenbildSabine Bier

Pharmaaußendienst im Jahr 2010: Die Digitalisierung ist maximal weit entfernt!

Vor 13 Jahren arbeitete ich als Key Account Managerin bei Baxter in der Hämophilie.

Ich kannte meine Kunden persönlich und stand durch regelmäßige Besuche mit ihnen in Kontakt. Ich organisierte Kunden- und Patientenveranstaltungen und war in einem stetigen Austausch.


Themen, wie der tägliche Besuchsschnitt und #Digitalisierung gehörten, wie bei vielen anderen Pharmaunternehmen zu dieser Zeit noch nicht zu den Prioritäten.


Zwar wurden Kundenbesuche bereits in CRM-Tools und nicht mehr auf Karteikarten dokumentiert, der Einsatz von Tablets getestet, um zeitnah die Gesprächsinhalte nach dem Kundenbesuch zu dokumentieren und Marketingmaterialien waren noch in Papierform vorhanden.


Regelmäßige Teamcalls fanden über Plattformen wie z. B. Webex statt ohne den Einsatz von Video.


That's it! Mehr Digitalisierung war vom Kunden nicht gewünscht bzw. vom Unternehmen gefordert.



𝗦𝘁𝗮𝗻𝗱 𝟮𝟬𝟮𝟯: Mittlerweile hat sich nicht nur meine berufliche Situation geändert, sondern auch die Vertriebswelt.


Ich arbeite nicht mehr im Außendienst, trage aber immer noch die „Pharmabrille“.


#Omnichannel ist gefragt! Gerade auch im Außendienst. Der Außendienstmitarbeiter hat im Prinzip eine neue Arbeitsplatzbeschreibung.


Nicht nur durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Kontaktbeschränkungen hat sich die persönliche Beziehung zum Kunden verändert, sondern auch durch Stress und Zeitmangel der Ärzte*innen sowie die Tatsache, dass langjährige Kontakte in den Ruhestand gehen und eine neue Generation der Ärzteschaft nachzieht, die mehr Interesse an digitaler Kommunikation hat.


Bestehende Kanäle wie Face2Face werden ergänzt durch Video-Calls, virtuelle Veranstaltungen, Vodcast etc.


Die Digitalisierung ist vorangeschritten und aktuell auch nicht mehr aufzuhalten.




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